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Betreff: Presse – und
Journalistenanfragen Im Rahmen unserer persönlichen Erfahrungen
stehen wir den Medien gerne zur sachlichen Aufklärung und Darstellung des
Themas Adoption zur Verfügung. Grundsätzlich haben einige Mitglieder unserer Gruppe
kein Problem damit, ihre Geschichte in der Öffentlichkeit in einem geeigneten
Rahmen darzustellen. Oft dominieren bei Anfragen leider die
typischen Klischeevorstellungen zur gesamten Adoptionsproblematik. Von Zeit
zu Zeit erreichen uns auch Anfragen von Journalisten, die eine "in sich
abgeschlossenen Geschichte" suchen. Solche Anfragen sind zumeist nicht
zufriedenstellend zu realisieren. Die Intensität eines Kontaktes zur
Herkunfts-familie kann sich ändern, oder ist mitunter sehr problematisch, die
eigene Geschichte stetig im Wandel im direkten Bezug zum persönlichen
Lebensweg eines jeden Adoptierten. Dies bitten wir vor einer Kontaktaufnahme
zu uns zu berücksichtigen. Auf gar keinen Fall möchten wir von den „Herzschmerz-Nachmittagstalkshows“
oder „Wiedervereinigungsszenarien per TV“ belästigt werden. Dies entspricht
in keiner Weise unserer moralischen Einstellung zum Thema und wird immer
negativ beantwortet. Von derlei Anfragen bitten wir daher von vorneherein
abzusehen. Ansonsten stehen wir allen diskreten und
ernst gemeinten Fragen zu "unserem Thema" natürlich offen
gegenüber. |